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DEUS 21 steht für Dezentrale Urbane Infrastruktur-Systeme und ist ein Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF mit 2 Millionen Euro über die Laufzeit von drei Jahren gefördert wird. Mit der Stadt Knittlingen nördlich von Pforzheim hat sich eine Gemeinde gefunden, gemeinsam mit zwei Forschungsinstituten und sechs Industriepartnern, neue Wege in der Wasserver- und Abwasserentsorgung zu gehen.

Das Konzept unter Federführung des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB sieht vor, das Regenwasser aller Grundstücke zu sammeln. In einer zentralen, modernen Membrananlage zu Trinkwasserqualität aufbereitet, steht es den Haushalten dann als hygienisch einwandfreies Brauchwasser zur Verfügung. Dieses Wasser eignet sich zur Körperpflege, um Geschirr und Wäsche zu waschen, Toiletten zu spülen oder den Garten zu bewässern. Salzfrei wie es ist, kann bei der Heißwasserzubereitung auf Ent-kalkungsmittel und in der Waschmaschine auf Weichspüler verzichtet werden. Im Neubaugebiet wird den Haushalten hierzu ein eigenes Brauchwassernetz, das parallel zum Trinkwassernetz verlegt wird, installiert.

Das häusliche Abwasser wird – wenn gewünscht gemeinsam mit organischen Küchenabfällen – über ein Vakuumkanalsystem abgesaugt, wie es bei Flugzeugen, Schiffen und Bahn aber auch in der kommunalen Abwasserentsorgung in skandinavischen Ländern weit verbreitet ist. Das zentral gesammelte Abwasser wird in einem biologischen Abwasserreinigungsreaktor mit integrierter Membrantechnik aufbereitet, wobei die organischen Bestandteile zu Biogas vergoren werden und Phosphor- und Stickstoff-Salze zu Dünger umgesetzt werden. Das Verfahren arbeitet anaerob, unter Luftabschluss – von der daher gekapselten Anlage können keine Geruchsbelästigungen ausgehen. Das gewonnene Biogas versorgt die Anlage mit Strom und Wärme, Überschussstrom wird in das Versorgungsnetz eingespeist. Die Abwasserreinigungsanlage ist verfahrenstechnisch so ausgelegt, dass praktisch kein Klärschlamm entsteht. Nach der Reinigung kann das Abwasser einfach versickert werden.

 Gebiet Kalkofen

 Gebiet Kalkofen

  3 Regenwassertanks, ein Tank hat 2,90 m durchm. und fasst 130 m³ Wasser.

 3 Kunststofftanks mit Stahlkern, ein Tank ist 16 m lang und wiegt 11,7 t.

Richtung Lessingstraße

Richtung Oberer Steinwerg

Oberer Steinweg, Richtung Knittl.

Gebiet Brandhälde

Gebiet Brandhälde

Brandhälde

Nach einem Jahr03

Gebiet Kalkofen

Gebiet Kalkofen

Gebiet Kalkofen

 Hier befindet sich ein Abwasserreinigungsreaktor mit integrierter Membrantechnik

 Hunnenweg,  Regenwassertechnik / Klärtechnik

Richtung Oberer Steinweg

Kennedy Str.

 Keltenring

Frankenweg

Oberer Steinweg

 Frankenweg

 Frankenweg

Gebiet Brandhälde

Gebiet Brandhälde

Gebiet Brandhälde

 Brandhälde

Nach zwei Jahren

Gebiet Kalkofen

Römerweg

Römerweg

Römerweg

Oberer Steinweg

Frankenweg

Römerweg

Gebiet Kalkofen

Kennedystrasse

Oberer Steinweg

Frankenweg

Gebiet Brandhälde

Gebiet Brandhälde

Gebiet Frankenweg

Gebiet Brandhälde

Nach drei Jahren

Frankenweg